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Spurenelemente
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Spurenelemente
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| Sie sind essentielle Nährstoffe, d.h.
sie können nicht vom Körper synthetisiert werden und müssen
daher mit der Nahrung aufgenommen werden. Bei ungenügender Zufuhr
eines Mineralstoffs über einen längeren Zeitraum entstehen unter
Umständen Mangelerscheinungen, die sich im Allgemeinen durch Einnahme
des Mineralstoffs beheben lassen. Der Körper benötigt zur Erhaltung seiner Funktionen etwa 15 verschiedene Mineralstoffe. Diese Stoffe sind Bestandteil der biochemischen Bausteine für Knochen und Zähne, dienen als Cofaktoren für Enzyme und wirken an der Regulierung und Aktivierung von Enzymen mit. Sie beeinflussen die Aktivität der Nerven und sind an der Aufrechterhaltung des elektrolytischen und osmotischen Gleichgewichts im Körper beteiligt. Zu den Mengenelementen zählen Natrium, Kalium, Chlorid, Calcium, Phosphor und Magnesium. Der Körper enthält zwischen einigen Gramm (Magnesium) und bis zu über einem Kilogramm (Calcium) der Mengenelemente. Sie sind in der Hauptsache für das Elektrolytgleichgewicht und als Bausteine wichtig. Zusätzlich zu den Mengenelementen braucht der Körper kleinere Mengen der so genannten Spurenelemente, zu denen Chrom, Eisen, Fluorid, Jod, Kupfer, Mangan, Molybdän, Selen und Zink gehören. Der Gehalt an Spurenelementen im Körper variiert zwischen einigen Milligramm (z.B. Jod) und einigen Gramm (z.B. Eisen). Spurenelemente sind Bestandteile von Hormonen, Enzymen und anderen Proteinen, die charakteristische biologische Funktionen besitzen. Ein Mangel an essentiellen Spurenelementen führt zu Stoffwechselstörungen, die primär durch fehlende oder verminderte Aktivität von Stoffwechselenzymen ausgelöst werden. Die meisten Spurenelemente wirken in höherer Konzentration toxisch. Einige Mineralstoffe werden im Körper gespeichert und bei mangelhafter Zufuhr freigegeben (z.B. Eisen, Calcium und Phosphat). Die meisten Mineralstoffe werden allerdings nicht in nutzbarer, mobilisierbarer Form gespeichert und müssen regelmäßig über die Nahrung aufgenommen werden. Mineralstoffe sind nicht nur wegen ihrer physiologischen Funktionen wichtige Nahrungsbestandteile. Sie tragen auch zu Geschmack und Konsistenz der Nahrung bei und beeinflussen die während der Verarbeitung von Lebensmitteln auftretenden Reaktionen sowie die Haltbarkeit von Nahrungsmitteln. |
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| Eisen | Der Eisengehalt im Körper
liegt zwischen 4 und 5 g, wobei das meiste Eisen im Häm der Hämoglobin-
und Myoglobinpigmente des Blutes und Muskelgewebes vorkommt. Eisen wird
in der Leber gespeichert. Gute Eisenquellen sind Fleisch, Leber, Geflügel,
fetthaltiger Salzwasserfisch, dunkelgrünes Gemüse, Nüsse
und Körner. Eisenmangel wird als Anämie bezeichnet. Eisen wird für die Blutbildung benötigt und wirkt entsprechend auf die Sauerstoffversorgung (Atmung) im Körper. |
| Zink | Zink ist Bestandteil und Aktivator
vieler Enzyme. Zinkmangel führt zu Gesundheitsstörungen wie
verzögerter Wundheilung, Beeinträchtigung des Immunsystems und
Sehschwäche, wohingegen hohe Zinkzufuhr giftig ist. Austern, rohes
Fleisch und Vollkornprodukte sind gute Zinkquellen. |
| Mangan | Mangan ist in ganz geringer
Menge im Körper. Das Spurenelement steuert die Mitochondrien an,
in denen die Zellenergie wie in winzigen Brennkammern läuft. Mangan
ist notwendig für die Produktion von Testosteron, die Herstellung
des Hautpigments Melanin und für den Nervenreizstoff Dopamin. Es
kurbelt die Enzym-Produktion an und ist selbst Teil von zahlreichen Enzymen.
Fehlt Mangan im Körper, kann das andere Mineral Magnesium
ersatzweise einspringen und wichtige Lebensfunktionen aufrechterhalten.
Mangan finden wir in: Nüssen, Kernen, Vollkornprodukten, Naturreis, Grüngemüse, Salat, Kartoffeln und Hülsenfrüchten Mangan hilft: Konzentrationsfähigkeit, Kollagenproduktion, Fettverbrennung, Gedächtnisleistung, Wirksamkeit der Vitamine ,Kräftige Knochen und gute Zähne, Hormonproduktion,Stressbewältigung , Blutbild , Farbkraft im Haar , Eiweißstoffwechsel , |
| Kupfer | Kupfer ist im Körper Bestandteil
mehrerer Enzyme, die an der Bildung von Blut und Knochen beteiligt sind.
Bei Tieren wirkt sich eine Unterversorgung auch auf die Fellbildung aus.
Fleisch und Vollkornprodukte sind gute Kupferquellen. |
| Kobalt | Kobalt ist Bestandteil
des Vitamins B12, und somit an der Bildung roter Blutkörperchen beteiligt.
Das Vitamin B12, und damit auch Kobalt, kann in der Leber gespeichert werden, so dass sich ein Mangel erst nach sehr langer Zeit (ca. 2 bis 5 Jahre)bemerkbar macht. |
| Jod | Das meiste Jod ist im Körper in
der Schilddrüse gebunden, wo es für die Biosynthese des Hormons
Thyroxin benötigt wird, das für die Regulierung der Stoffwechselrate
und der Wärmeerzeugung lebensnotwendig ist. Jodmangel verursacht eine Vergrößerung der Schilddrüse (Kropf) und im schlimmsten Fall Kretinismus. Zur Prophylaxe wird in jodarmen Ländern Speisesalz mit Jod versetzt. Andererseits sind höhere Jodmengen giftig, stören Fortpflanzung und Bildung von Muttermilch und können Erkrankungen der Schilddrüse hervorrufen. |
| Selen | Beim Tier wirkt Selen im Bereich Muskeln und Bewegung. |
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© Agnes Ziemendorf
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